Stimmen zur Wärmewende aus den Bremer Stadtteilen

Drei Studierende der Hochschule Bremen unterstützen BremenZero mit Ausstellung und Stadtteilveranstaltungen zur Wärmewende.

Drei Studierende aus dem Studiengang Interdisziplinäres Nachhaltigkeitsmanagement an der Hochschule Bremen haben die Ergebnisse aus den Stadtteildiskussionen in Findorff, Gröpelingen und der Neustadt in einer Broschüre zusammengetragen. Die Veranstaltungsreihe wurde im Rahmen des Projekts „Wärme für Alle – Die Bremer Wärmewende sozial gerecht gestalten!" durchgeführt, um einerseits Bürger:innen zur Wärmewende in Bremen zu informieren und andererseits eine Raum zu schaffen, in dem sich Bürger:innen zu diesem Thema austauschen und ihre eigenen Standpunkte einbringen können.

Broschüre Wärme für Alle

In der Broschüre halten Annika, Luca und Tim die „10 wichtigsten Workshopergebnisse" wie „Adressatengerechte Information", „Planungssicherheit in den Prüfgebieten" oder „Kollektive Lösungen stärken" fest und fassen jeweils die Anregungen der Bürger:innen zusammen. Das Bremer Wärmereferat hat bereits Interesse an den Arbeitsergebnissen signalisiert. Ende April werden die Studierenden zusammen mit BremenZero die Vorschläge mit Mitarbeitenden aus dem Wärmereferat diskutieren.

Die Broschüre ist nur ein Ergebnis des Hochschulprojekts. Die Studierenden haben in den zehn Monaten ein Veranstaltungskonzept entwickelt, eine Podiumsdiskussion mit Bremer Politikern und Wärmeexperten organisiert, eine umfassende Ausstellung zum Thema Wärmewende erstellt sowie die Stadtteilveranstaltungen konzipiert, organisiert und durchgeführt. Dabei wurden sie von der Hochschul-Professorin Beate Zimpelmann begleitet.

Die drei Studierenden

BremenZero hat das Projekt intensiv begleitet. Die Hauptarbeit, die Ideen und die Initiative kam jedoch von den Studierenden. „Wir hätten diese Ergebnisse allein aufgrund des Zeitmangels ohne die Studierenden nicht ansatzweise hinbekommen. Jetzt können wir auf den Ergebnissen aufbauen und mit den Informations- und Diskussionsveranstaltungen weitermachen und die Ausstellung und die Konzepte für unsere Arbeit zum Klimaschutz nutzen", meint Günther von BremenZero. Die Ausstellung kann auch auf unserer Website betrachtet werden.

Die Ausstellung und die Veranstaltungen kosten und kosteten natürlich Geld, etwas, das weder von der Hochschule noch von BremenZero zu haben war. BremenZero hat daher versucht, Spender für das Projekt zu finden und wurde bei der Crome-Wollenweber-Stiftung fündig. Ohne diese finanzielle Unterstützung wäre das ganze Projekt nicht möglich gewesen.

„Eine der wichtigsten Voraussetzungen für die Durchführung des Projektes war, dass wir immer Spaß hatten", meint Annika, eine der drei Studierenden. Diesen Spaß wünschen wir von BremenZero ihnen bei dem weiteren Studium und in ihrem späteren Job.